Ahmt Moses Glauben nach

Hebräer 11:24-26
Durch Glauben weigerte sich Moses, als er erwachsen war, der Sohn der Tochter Pharaos genannt zu werden, 25 indem er es sich erwählte, eher mit dem Volk Gottes schlecht behandelt zu werden, als den zeitweiligen Genuß der Sünde zu haben, 26 weil er die Schmach des Christus für größeren Reichtum achtete als die Schätze Ägyptens; denn er hielt seinen Blick auf die Belohnung gerichtet.
Mit den Augen des Glaubens erkannte Moses, wie kurzlebig der „Genuss der Sünde“ war. Jemand hätte zwar einwenden können, Jehovas Volk sei in Sklaverei, während das in Götzendienst und Spiritismus versunkene Ägypten Weltmacht war. Doch wie Moses wusste, konnte Jehova eine Wende herbeiführen. Auch wenn es so aussah, als ob die, die es sich gut gehen ließen, im Leben vorankamen, ließ sich Moses nicht auf den „zeitweiligen Genuss der Sünde“ ein und war von einem überzeugt: Die Bösen werden vergehen.

Wie Können wir dem Verlangen nach dem „zeitweiligen Genuss der
Sünde“ widerstehen? Vergessen wir nie: Dieser Genuss ist vergänglich. Mit den Augen des Glaubens müssen wir sehen, dass „die Welt vergeht und ebenso ihre Begierde“ (1. Joh. 2:15-17). Denken wir darüber nach, was reuelosen Sündern bevorsteht. Sie stehen auf „schlüpfrigem Boden“ und werden ein schreckliches Ende haben (Ps. 73:18, 19). Wenn wir versucht sind zu sündigen, sollten wir uns daher fragen: Was für eine Zukunft wünsche ich mir?

Denken wir vielleicht manchmal das es den bösen gut geht wie Jeremia aber wir müssen so wie Moses denken und mit den Augen des Glaubens zudenken.

Auch bei der Wahl seiner Laufbahn ließ sich Moses von Glauben leiten. „Durch Glauben weigerte sich Moses, als er erwachsen war, der Sohn der Tochter Pharaos genannt zu werden“ (Heb. 11:24). Er sagte sich nicht, er könne Gott ja auch am Königshof dienen und seinen Reichtum und seine Privilegien nutzen, um seine israelitischen Brüder zu unterstützen. Moses war entschlossen, Jehova mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft zu dienen (5. Mo. 6:5). Diese Entscheidung ersparte ihm viel Schmerz und Leid. Viele der Schätze, auf die er verzichtet hatte, gerieten später sowieso in die Hände der Israeliten (2. Mo. 12:35, 36). Pharao wurde gedemütigt und mit dem Tod bestraft (Ps. 136:15). Moses dagegen blieb am Leben und führte im Auftrag Gottes ein ganzes Volk in die Freiheit. Sein Leben war wirklich sinnvoll.

 

 

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