Anderen gerne eine offenen Hand reichen

In einer Agrar-Zeitschrift von 1869 erschien folgender Bericht, der zeigen soll, dass wer reichlich gibt, auch selbst reichlich gesättigt wird, so wie es die Bibel rät (Sprüche 11:25).

Zwei Brüder trafen sich in der Scheune, der eine geizig und arm und der andere großzügig und reich. Der Arme sagt zu dem Reichen: “Warum bist du so schnell reich geworden, obwohl du anderen so viel abgibst? Und ich so arm, obwohl ich nur wenig weggebe?” “Ich zeige es dir”, sagte der Wohlhabende. Er griff in einen Bottich mit Leinsamen und versuchte mit seiner Hand so viele Samen wie möglich zu greifen. Aber sie vielen zwischen seinen Fingern hindurch. Als er sie öffnete, blieben nicht viele Samen übrig. “So machst du es und so mache ich es”, sagte er. Mit seiner offenen Hand schaufelte er reichlich Samen heraus.

Was sagt uns dieser Bericht? Nun, in der offenen Hand, die gibt, ist mehr Platz als in der geschlossenen. Wir wollen also großzügig und nicht knauserig sein. Sondern anderen ein offene Hand, indem wir darauf achten, was andere brauchen.

 

Bild mit Genehmigung von http://www.torange-de.com
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