Der Stein am Grund des Brunnens

. . . so sind die Auswirkungen von Geschwätz, den ein Sprichwort sagt über Geschwätz:

 Auch wenn sich die Wellen geglättet haben, so bleibt der Stein doch am Grund liegen.

Was ist schadenstiftendes Geschwätz?

„Sie . . . verbringen ihre Zeit damit, herumzulungern und miteinander zu schwatzen“ (Sokrates, ca. 400 v. u. Z.)

Geschwätz ist leeres Gerede. Doch meist wird dabei die Aufmerksamkeit nicht auf Dinge, sondern auf die Schwächen, Fehler, Erfolge und Misserfolge von Personen gelenkt.

Solches Gerede ist nicht unbedingt schädlich oder boshaft. Der Mensch interessiert sich nun einmal für andere.

Wenn man sich der Grenzen bewußt ist, kann Geschwätz einfach ein Austausch nützlicher Informationen sein.

Das griechische Wort, das in der Bibel mit „Schwätzer“ wiedergegeben wird, kommt von einem Verb mit der übertragenen Bedeutung „von Reden od. Worten überfließen“ (1. Timotheus 5:13).

Das erinnert an Sprüche 10:19:
„Bei der Menge von Worten fehlt Übertretung nicht, wer aber seine Lippen in Schach hält, handelt verständig.“

Die Grenze zwischen harmlosem und schädlichem Geschwätz ist oft kaum merklich.

Selbst Versuche, etwas Nettes über jemanden zu sagen, enden häufig negativ.

Und allzuoft ist Geschwätz ausgesprochen gemein und dient dazu, verleumderische Lügen und Gerüchte über jemanden zu verbreiten.

Warum artet Geschwätz so leicht in boshaftes Gerede aus?

‘Das Herz ist verräterisch’, und negatives Gerede kann bestimmte selbstsüchtige emotionelle Bedürfnisse befriedigen (Jeremia 17:9).

„Man kommt sich wichtig vor, wenn man etwas weiß, was andere nicht wissen“.

Was kann man tun, um schädliches Geschwätz zu unterbinden?

Versuchen, das Thema zu wechseln . . . das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken . . . oder etwas Nettes über den Betreffenden zu sagen.

Und wenn das boshafte Geschwätz kein Ende nimmt, solltest du dich zurückziehen.

Zügle also deine Zunge.

Man sagt . . . daß große Geister über Ideen sprechen, durchschnittliche Geister über Dinge und kleine Geister über Leute.

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PUSH – Über den Glauben aus, der Berge versetzt

PUSH!!

Ein Mann schlief nachts in seiner Hütte, als plötzlich im Traum sein Zimmer mit Licht erfüllt wurde und Jehova durch einen Engel erschien.

Jehova sagte dem Mann, dass er Arbeit für ihn hätte und deutete auf einen großen Felsen vor der Hütte. Dann erklärte Jehova, dass der Mann mit aller Kraft gegen den Felsen schieben sollte. Genau dies tat der Mann, Tag für Tag. Viele Jahre mühte er sich ab, von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang.

Seine Schultern fest gegen die kalte, massive Oberfläche des unbeweglichen Felsen gepresst, schob er mit aller Kraft.

Jede Nacht kehrte der Mann in sein Haus zurück, ausgelaugt, mit dem Gefühl, dass der ganze Tag vergeblich war.

Als der Widersacher Satan bei dem Mann Anzeichen der Entmutigung sah, entschied er sich, auf der Bildfläche zu erscheinen und dem erschöpften Mann einige Gedanken einzuflößen. Du schiebst nun schon lange gegen den Felsen, und er hat sich nicht bewegt. Warum willst du dich kaputt machen? Du wirst ihn sowieso niemals bewegen können. Somit vermittelte er dem Mann den Eindruck, dass die Aufgabe unerfüllbar war und dass er versagt hatte. Diese Gedanken entmutigten und deprimierten den Mann. Er dachte: Warum soll ich mich kaputt machen? Ich werde nur noch die minimalste Zeit und Mühe einsetzen, und das wird mir gut genug sein.?

Und genau dies plante er zu tun, bis er sich eines Tages entschloss, die Angelegenheit zum Gegenstand seines Gebets zu machen und seine besorgten Gedanken Jehova vorzulegen.

Er sagte: Jehova, ich habe mich lange und hart in deinem Dienst abgemüht und all meine Kraft eingesetzt, um zu tun, worum du mich gebeten hast.

Dennoch habe ich in all dieser Zeit den Felsen nicht einmal einen halben Millimeter bewegen könne. Was mache ich falsch? Warum versage ich ??

Jehova antwortete voller Mitgefühl: Mein Freund, als ich dich bat, mir zu dienen, warst du bereit dazu. Ich sagte dir, dass deine Aufgabe darin bestehe, mit all deiner Kraft gegen den Felsen zu schieben. Das hast du getan. Doch kein einziges Mal erwähnte ich, dass ich von dir erwartete, den Felsen zu bewegen.

Deine Aufgabe war das Schieben. Und nun kommst du zu mir, hast deine Kraft verbraucht und denkst, du hast versagt. Doch ist das wirklich so? Schau dich einmal an.

Deine Arme sind stark und muskulös, dein Rücken gestärkt und braun, deine Hände sind kräftig durch den ständigen Druck, und deine Beine sind massiv und hart geworden.

Durch Gegendruck bist du sehr gewachsen und deine Fähigkeiten sind heute weit größer als damals. Es stimmt, du hast den Felsen nicht bewegt.

Doch bat ich dich, gehorsam zu sein, zu schieben und Glauben und Vertrauen in meine Weisheit auszuüben.

Das hast du getan. Und nun mein Freund, werde ich den Felsen bewegen.

Wenn wir manchmal ein Wort von Gott hören, neigen wir dazu, unseren Verstand zu gebrauchen, um herauszufinden, was er will, wenn eigentlich alles, was er verlangt einfach Gehorsam und Glauben an ihn ist.

Übe in jedem Fall den Glauben aus, der Berge versetzt, doch wisse, dass es immer noch Jehova ist, der die Berge bewegt.

Wenn alles schief zu gehen scheint – P.U.S.H.!

Wenn deine Arbeit dich bedrückt – P.U.S.H.!

Wenn Menschen nicht so reagieren, wie du es dir wünschen würdest – P.U.S.H.!

Wenn du wenig Geld hast und Rechnungen fällig sind – P.U.S.H.!

Wenn deine Mitmenschen dich nicht verstehen – P.U.S.H.

P.U.S.H.=*P*ray *U*ntil *S*omething *H*appens zu deutsch: Bete bis etwas geschieht…

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Sorgen des Lebens

Es gab in meinem Leben viele Sorgen – und manche sind sogar passiert.

Mark Twain

Die Sorgen nehmen tatsächlich überhand. Jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Sorgen, die ihn täglich aufs Neue herausfordern. Ob es sich um Krankheiten, Arbeitslosigkeit, das Alter, die Familie oder die Ehe handelt, wir alle haben unsere ganz eigenen Sorgen.

Doch wie kann man mit den Sorgen – mit seiner Sorge Nr. 1 – fertig werden?

Vielleicht mag Mark Twain auch den Rat Jesu im Sinn gehabt haben, als er die oben zitierten Worte äusserte. Jesus sagte nämlich folgendes in Matthäus 6:34:

“Macht euch niemals Sorgen um den nächsten Tag, denn der nächste Tag wird seine eigenen Sorgen haben. Jeder Tag hat an seinem eigenen Übel genug”.

Das war ein Befehl von Jesus. Wir dürfen uns einfach nicht zusätzlich dadurch belasten, indem wir uns schon im Voraus Sorgen um die vor uns liegenden Dinge machen. Und hiermit ist nicht gemeint, dass wir überhaupt nicht an die oben erwähnten Dinge denken, sondern das wir uns keine “übergroßen” Sorgen machen dürfen. Sorgen, durch die wir nichts bewirken.

Wie kann man das jedoch erreichen?

In seinem Brief an die Philipper gibt uns der Apostel Paulus den Rat, dass wir unsere Sorgen auf Jehova werfen müssen. Das heißt, dass wir Jehova ganz konkret unsere Sorge Nr. 1 im Gebet mitteilen und dann die Sorge auch beim ihm lassen (Philipper 4:6).

Diesen Gedanken greift er in Philipper 3:13 noch einmal auf, wenn er dort sagt: “Brüder, ich betrachte mich selbst noch nicht so, als ob ich es ergriffen habe; doch da ist eines diesbezüglich: Die Dinge vergessend, die dahinten sind, und mich nach den Dingen ausstreckend, die vor mir sind“.

Wenn er hier davon spricht, dass er die Dinge vergessen hat, die dahinten sind, so meinte er damit nicht, dass er sie nicht mehr wusste. Für ihn stand jedoch fest, wenn er Jehova seine Sorgen mitgeteilt hatte, dann hat er sie auch bei ihm belassen. Nun streckte er sich nach den Dingen aus, die vor ihm lagen. Und die Kraft dazu hatte er, weil er sich keine übergroßen Sorgen mehr über die Dinge machte, die er seinem Gott im Gebet schon mitgeteilt hatte.

Und diese Zuversicht haben auch wir. Wir können uns auf unseren Gott verlassen, wenn es auch darum geht, dass wir mit unseren Sorgen fertig werden. Das Vertrauen dazu erhalten wir durch ein persönliches Bibelstudium.

„GENIESS AUCH DIE REISE“

Die Sprache zu lernen, Pionier zu sein, sich um die Versammlung zu kümmern und genug Geld zu verdienen war manchmal ganz schön anstrengend“,

William erinnert sich außerdem daran, wie ein reisender Aufseher einmal zu ihm sagte: „Freu dich nicht nur über das Ziel, sondern genieß auch die Reise.“ Mit anderen Worten: Nachdem man sich ein Ziel im Dienst für Jehova gesetzt hat, sollte man sich über jeden einzelnen Schritt freuen, der einen zum Ziel führt. Diese Empfehlung umzusetzen, half William und seiner Frau flexibel zu sein, auf die einheimischen verantwortlichen Brüder zu hören und ihre Vorgehensweise anzupassen, um im Dienst erfolgreich zu sein. Er fügt noch hinzu: „Außerdem hat es uns gutgetan, uns auch mal Zeit zu nehmen, um die Schönheit unserer Insel zu genießen.“

Quelle: WT 15.10.2014

Seid wachsam

In letzter Zeit sagen so viele, dass sie wirklich zu kämpfen haben und zwar mit Problemen, von denen sie nie gedacht hätten, dass sie damit einmal zu tun haben würden. Satan läuft die Zeit davon und das weiß er. Er unternimmt jetzt seine letzten verzweifelten Versuche mit dem Ziel, uns alle von Jehova wegzuziehen. Doch wir können, dürfen und müssen völlig auf Jehova vertrauen, da ja keiner von uns gegen solche Angriffe immun ist. Überlegen wir einmal, was wir aus der folgenden kleinen Geschichte lernen können:

Es war einmal ein Fuchs und ein Hase. Natürlich glaubte der Fuchs, er könnte sich den Hasen als nächste Mahlzeit einverleiben. Also wartete er in seinem Versteck, bis der Hase vorbei kommen würde. Und tatsächlich: bald kam das Häschen vorbei. Plötzlich sprang der Fuchs aus seinem Versteck hervor und sagte mit einem Lächeln: „Guten Tag, liebe Mahlzeit!“

Aber der Hase drehte sich wortlos um und lief davon – husch – wie ein Blitz, weg war er. Damit hatte der Fuchs gerechnet und nahm sofort die Verfolgung auf. Der Hase lief, so schnell er konnte – er rannte, wie noch nie zuvor. Er quetschte sich unter einem Zaun durch, flitzte durchs Gebüsch, wagte sich durch einen hohlen Baumstamm, sogar durch einen Tunnel unter der Straße – alles, um seinen Verfolger abzuschütteln. Aber der Fuchs blieb dem Hasen auf den Fersen, teilweise sogar so nahe, dass der Hase mehrere Male den Atem des Fuchses an seinem Schwanz spüren konnte.Schließlich begann der Abstand zum Fuchs zu wachsen. Der Verfolger ermüdete und irgendwann gab er seine Hetze auf. Aber der Hase lief weiter, bis er außer Sichtweite war und dann, tja dann lief er noch ein Stück weiter.

Keine Frage: Der Hase musste jetzt erst mal richtig japsen und schnaufen.
Er war richtig erschöpft. Sooo war er in seinem ganzen Leben noch nicht gelaufen, aber das war ja auch kein Wunder. Schließlich ist er ja auch um sein Leben gelaufen…Und der Fuchs? Wieso war der eigentlich nicht weitergelaufen? Er war doch viel größer und stärker als der Hase? Tja – der rannte ja auch nicht um sein Leben – er rannte ja nur für EINE Mahlzeit.

Also, wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, du könntest nicht mehr, seist müde und am Ende, dann denke an diesen Hasen und halte dir vor Augen:
NIE aufgeben – immer weiter laufen!Satan läuft nur für eine Mahlzeit. Wir laufen um unser LEBEN! Unsere Motivation ist besser und vor allem stärker.
Und Jehova, unser Gott, ER ist viel stärker! Und erst seine Liebe zu uns:
Viel größer. Und unsere Brüder, es sind mehr als wir uns vorstellen können.
Und Jehovas Engel, und, und, und …
Behalte immer im Sinn: Wir müssen besonnen bleiben und wachsam sein!

Bleibt besonnen, seid wachsam. Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht [jemanden] zu verschlingen. Doch widersteht ihm, fest im Glauben, wissend, dass die gleichen Dinge in Bezug auf Leiden sich an eurer ganzen Bruderschaft in der Welt vollziehen. Aber nachdem ihr eine kleine Weile gelitten habt, wird der Gott aller unverdienten Güte, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit in Gemeinschaft mit Christus berufen hat, eure Schulung selbst beenden, er wird euch befestigen, er wird euch stärken.
(1. Petrus 5:8-10)
Eine kleine ermunterung,du bist nicht alleine,Jehova und deine Freunde sind immer für dich da.