Seid wachsam

In letzter Zeit sagen so viele, dass sie wirklich zu kämpfen haben und zwar mit Problemen, von denen sie nie gedacht hätten, dass sie damit einmal zu tun haben würden. Satan läuft die Zeit davon und das weiß er. Er unternimmt jetzt seine letzten verzweifelten Versuche mit dem Ziel, uns alle von Jehova wegzuziehen. Doch wir können, dürfen und müssen völlig auf Jehova vertrauen, da ja keiner von uns gegen solche Angriffe immun ist. Überlegen wir einmal, was wir aus der folgenden kleinen Geschichte lernen können:

Es war einmal ein Fuchs und ein Hase. Natürlich glaubte der Fuchs, er könnte sich den Hasen als nächste Mahlzeit einverleiben. Also wartete er in seinem Versteck, bis der Hase vorbei kommen würde. Und tatsächlich: bald kam das Häschen vorbei. Plötzlich sprang der Fuchs aus seinem Versteck hervor und sagte mit einem Lächeln: „Guten Tag, liebe Mahlzeit!“

Aber der Hase drehte sich wortlos um und lief davon – husch – wie ein Blitz, weg war er. Damit hatte der Fuchs gerechnet und nahm sofort die Verfolgung auf. Der Hase lief, so schnell er konnte – er rannte, wie noch nie zuvor. Er quetschte sich unter einem Zaun durch, flitzte durchs Gebüsch, wagte sich durch einen hohlen Baumstamm, sogar durch einen Tunnel unter der Straße – alles, um seinen Verfolger abzuschütteln. Aber der Fuchs blieb dem Hasen auf den Fersen, teilweise sogar so nahe, dass der Hase mehrere Male den Atem des Fuchses an seinem Schwanz spüren konnte.Schließlich begann der Abstand zum Fuchs zu wachsen. Der Verfolger ermüdete und irgendwann gab er seine Hetze auf. Aber der Hase lief weiter, bis er außer Sichtweite war und dann, tja dann lief er noch ein Stück weiter.

Keine Frage: Der Hase musste jetzt erst mal richtig japsen und schnaufen.
Er war richtig erschöpft. Sooo war er in seinem ganzen Leben noch nicht gelaufen, aber das war ja auch kein Wunder. Schließlich ist er ja auch um sein Leben gelaufen…Und der Fuchs? Wieso war der eigentlich nicht weitergelaufen? Er war doch viel größer und stärker als der Hase? Tja – der rannte ja auch nicht um sein Leben – er rannte ja nur für EINE Mahlzeit.

Also, wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, du könntest nicht mehr, seist müde und am Ende, dann denke an diesen Hasen und halte dir vor Augen:
NIE aufgeben – immer weiter laufen!Satan läuft nur für eine Mahlzeit. Wir laufen um unser LEBEN! Unsere Motivation ist besser und vor allem stärker.
Und Jehova, unser Gott, ER ist viel stärker! Und erst seine Liebe zu uns:
Viel größer. Und unsere Brüder, es sind mehr als wir uns vorstellen können.
Und Jehovas Engel, und, und, und …
Behalte immer im Sinn: Wir müssen besonnen bleiben und wachsam sein!

Bleibt besonnen, seid wachsam. Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht [jemanden] zu verschlingen. Doch widersteht ihm, fest im Glauben, wissend, dass die gleichen Dinge in Bezug auf Leiden sich an eurer ganzen Bruderschaft in der Welt vollziehen. Aber nachdem ihr eine kleine Weile gelitten habt, wird der Gott aller unverdienten Güte, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit in Gemeinschaft mit Christus berufen hat, eure Schulung selbst beenden, er wird euch befestigen, er wird euch stärken.
(1. Petrus 5:8-10)
Eine kleine ermunterung,du bist nicht alleine,Jehova und deine Freunde sind immer für dich da.

  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *