Sorgen des Lebens

Es gab in meinem Leben viele Sorgen – und manche sind sogar passiert.

Mark Twain

Die Sorgen nehmen tatsächlich überhand. Jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Sorgen, die ihn täglich aufs Neue herausfordern. Ob es sich um Krankheiten, Arbeitslosigkeit, das Alter, die Familie oder die Ehe handelt, wir alle haben unsere ganz eigenen Sorgen.

Doch wie kann man mit den Sorgen – mit seiner Sorge Nr. 1 – fertig werden?

Vielleicht mag Mark Twain auch den Rat Jesu im Sinn gehabt haben, als er die oben zitierten Worte äusserte. Jesus sagte nämlich folgendes in Matthäus 6:34:

“Macht euch niemals Sorgen um den nächsten Tag, denn der nächste Tag wird seine eigenen Sorgen haben. Jeder Tag hat an seinem eigenen Übel genug”.

Das war ein Befehl von Jesus. Wir dürfen uns einfach nicht zusätzlich dadurch belasten, indem wir uns schon im Voraus Sorgen um die vor uns liegenden Dinge machen. Und hiermit ist nicht gemeint, dass wir überhaupt nicht an die oben erwähnten Dinge denken, sondern das wir uns keine “übergroßen” Sorgen machen dürfen. Sorgen, durch die wir nichts bewirken.

Wie kann man das jedoch erreichen?

In seinem Brief an die Philipper gibt uns der Apostel Paulus den Rat, dass wir unsere Sorgen auf Jehova werfen müssen. Das heißt, dass wir Jehova ganz konkret unsere Sorge Nr. 1 im Gebet mitteilen und dann die Sorge auch beim ihm lassen (Philipper 4:6).

Diesen Gedanken greift er in Philipper 3:13 noch einmal auf, wenn er dort sagt: “Brüder, ich betrachte mich selbst noch nicht so, als ob ich es ergriffen habe; doch da ist eines diesbezüglich: Die Dinge vergessend, die dahinten sind, und mich nach den Dingen ausstreckend, die vor mir sind“.

Wenn er hier davon spricht, dass er die Dinge vergessen hat, die dahinten sind, so meinte er damit nicht, dass er sie nicht mehr wusste. Für ihn stand jedoch fest, wenn er Jehova seine Sorgen mitgeteilt hatte, dann hat er sie auch bei ihm belassen. Nun streckte er sich nach den Dingen aus, die vor ihm lagen. Und die Kraft dazu hatte er, weil er sich keine übergroßen Sorgen mehr über die Dinge machte, die er seinem Gott im Gebet schon mitgeteilt hatte.

Und diese Zuversicht haben auch wir. Wir können uns auf unseren Gott verlassen, wenn es auch darum geht, dass wir mit unseren Sorgen fertig werden. Das Vertrauen dazu erhalten wir durch ein persönliches Bibelstudium.

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