Verleumdung gleicht der Kohle: Brennt sie nicht, so schwärzt sie doch

Verleumdung gleicht der Kohle: Brennt sie nicht, so schwärzt sie doch. (Sprichwort aus Deutschland)

Wer andere verleumdet, erzählt nicht nur harmlose Lügengeschichten, sondern kann Menschen, deren Familien und deren Lebensgrundlage zerstören. Daher kommt auch die Aussage “Rufmord”. Nicht selten begehen aufgrund dieser Vorgehensweise, was auch als Mobbing bekannt ist, Selbstmord.

Selten kann der Schaden, der durch Verleumdung oder Mobbing angerichtet wurde, hinterher wieder richtig gestellt werden. Der Ruf bleibt angeschwärzt, auch wenn der Betroffene eine weiße Weste hat. Rufmord hat auch oft Mitmörder. Achten wir deshalb genau darauf, was wir über andere weiter erzählen.

Was ist der Unterschied zwischen Geschwätz und Verleumdung?

Während Geschwätz in manchen Fällen mehr oder weniger harmlos sein kann (obwohl es in Verleumdung ausarten oder dazu führen kann), stiftet Verleumdung immer Schaden und ruft stets Schmerz und Streit hervor. Ob ein Verleumder schlechte Absichten verfolgt oder nicht, so zieht er sich in jedem Fall Gottes Mißfallen zu, denn ‘Streitigkeiten unter Brüdern zu entfesseln’ gehört zu dem, was Gott haßt (Spr 6:16-19). Das griechische Wort für „Verleumder“ oder „Ankläger“ lautet diábolos. Dieses Wort wird in der Bibel auch für Satan, den Teufel, den großen Verleumder Gottes, verwendet (Joh 8:44; Off 12:9, 10; 1Mo 3:2-5). Dadurch wird gezeigt, wer der Urheber einer verleumderischen Anklage ist. (Quelle Einsichten, Band 1)