Vertraust du auf Illusionen

Fata Morgana – wer hat nicht schon davon gehört?

“Du gehst seit Stunden, unter sengender Hitze, durch den Sand. Laut Kompass und Karte dürfte es nicht mehr lange dauern, bis du dein Ziel erriechst. Dein Wasservorrat hast du dir gut eingeteilt. Es reicht auf jeden Fall. Die Hitze nimmt zu! Du fragst dich: Schaffe ich das überhaupt? Dann plötzlich siehst du dein Ziel. Komisch, es liegt gar nicht in der geglaubten Richtung. Aber es ist so klar und so nah! Du änderst deine Richtung, gerade auf das Ziel zu. Trinkst deine letzten Wasserreserven aus – es ist ja nicht mehr weit. Du gehst immer schneller, schneller – doch das vermeintliche Ziel kommt nicht näher. Plötzlich ist es verschwunden. Erschöpft brichst du zusammen. Was war das? Du hast dich einer Illusion hingegeben. Einer Fata Morgana vertraut.”

Was ist eine Fata Morgana?

Eine Fata Morgana oder Luftspiegelung ist ein durch Ablenkung des Lichtes an unterschiedlich warmen Luftschichten auf dem fermatschen Prinzip basierender optischer Effekt. Es handelt sich hierbei um ein physikalisches Phänomen und nicht um eine visuelle Wahrnehmungstäuschung bzw. optische Täuschung (Quelle Wikipedia).

Das heutige System mit seiner Werbung und Medien gaukelt auch uns heute vor, dass wir dadurch glücklich werden, indem wir uns Dinge anschaffen, die wir nicht brauchen oder einen Lebensstil einschlagen, der sich auf Entspannung oder eine promiskuitive Lebensweise konzentriert. Doch leider zu oft stellt man fest, dass dies nicht wirklich zufrieden macht. Und manchmal ist es dann wie bei einer Fata Morgana zu spät den richtigen Weg einzuschlagen. Die Bibel warnt uns im Voraus, einen solchen Weg einzuschlagen und ist uns zudem behilflich, solche Illusionen rechtzeitig zu erkennen.

Liebt nicht die Welt noch die Dinge in der Welt.Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; 16  denn alles in der Welt — die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und die auffällige Zurschaustellung der Mittel, die jemand zum Leben hat — stammt nicht vom Vater, sondern stammt von der Welt. 17  Überdies, die Welt vergeht und ebenso ihre Begierde, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt immerdar. (1. Johannes 2:15-17)

Foto: geo.de
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